Grenzen ziehen, wo keine Wände sind
Zwei Reihen Schreibtische, dazwischen freie Sicht und jedes Geräusch ungehindert – so sieht der Alltag in vielen offenen Büros aus. Wer sich konzentrieren will, braucht nicht gleich einen geschlossenen Raum, sondern zunächst eine Grenze: gegen den direkten Blick des Gegenübers und gegen den Schall, der ungebremst über die Tische wandert. Genau das leistet eine Akustiktrennwand – flexibel, ohne Umbau und dort platziert, wo die Störung entsteht.
Anders als eine feste Wand lässt sich eine Trennwand jederzeit umstellen, wenn Teams wachsen oder Arbeitsplätze umziehen. Damit sie im Alltag wirklich hilft, kommt es auf die richtige Bauart und Höhe an – und darauf, dass sie neben dem Schallschutz eine zweite Aufgabe übernimmt: als bespannbare Fläche für Notizen und Muster. Diese Seite führt Sie durch die Auswahl. Reicht die Abschirmung nicht und ist völlige Ruhe gefragt, ist die geschlossene Akustikkabine die nächste Stufe; gegen den Nachhall im ganzen Raum wirken zusätzlich Wand- und Deckenpaneele.
Bauarten: freistehend oder als Tischaufsatz
Zwei Grundformen decken die meisten Anforderungen ab. Freistehende Stellwände stehen auf eigenen Füßen oder Rollen auf dem Boden und gliedern ganze Bereiche. Tischaufsatz-Trennwände werden direkt an die Tischplatte geklemmt und schirmen den einzelnen Arbeitsplatz ab. Welche Variante passt, hängt davon ab, ob Sie eine Zone abtrennen oder einen einzelnen Platz vor dem Gegenüber schützen möchten.
Freistehende Stellwände für ganze Zonen
Bodenstehende Stellwände sind der Raumteiler des offenen Büros. Sie trennen Teambereiche voneinander, schirmen eine Sitzecke oder einen Druckerbereich ab und schaffen ruhigere Inseln, ohne dass Mauern gezogen werden. Auf Rollen ausgeführt lassen sie sich in Minuten umstellen – etwa, um für einen Workshop kurzfristig einen abgetrennten Bereich zu bilden und ihn danach wieder aufzulösen. Mehrere Elemente nebeneinander bilden durchgehende Wände, einzeln gestellt gliedern sie punktuell.
Tischaufsatz-Trennwände für den einzelnen Platz
Sitzen sich zwei Personen an zusammengestellten Tischen gegenüber, hilft eine Trennwand direkt auf der Tischplatte: Sie nimmt den direkten Blickkontakt, dämpft den Schall zwischen den Plätzen und markiert die eigene Arbeitsfläche. Solche Aufsätze werden geklemmt oder mit Haltern montiert und lassen sich ohne Werkzeug versetzen. In Doppel- und Bankarbeitsplätzen sind sie die schnellste Maßnahme für mehr Ruhe – passend etwa zu höhenverstellbaren Schreibtischen im Team-Layout.
Die richtige Höhe wählen
Über die Wirkung entscheidet die Höhe. Niedrige Tischaufsätze schaffen Sicht- und Schallschutz im Sitzen, lassen aber den Stehkontakt zu – gut für kommunikative Teams. Höhere Stellwände schirmen auch stehend ab und schlucken mehr Schall, weil sie eine größere absorbierende Fläche mitbringen. Als Faustregel gilt: Je mehr Ruhe und Abschirmung gewünscht ist, desto höher die Wand; je mehr Offenheit erhalten bleiben soll, desto niedriger. In der Beratung stimmen wir die Höhe auf Ihre Arbeitssituation ab.
Doppelfunktion: Sicht- und Pinnfläche
Ein praktischer Vorteil gegenüber einer glatten Wand: Die textilbespannte Oberfläche vieler Trennwände lässt sich als Pinnfläche nutzen. Notizen, Projektpläne, Materialmuster oder Kundenfotos finden direkt am Platz einen Ort, ohne dass eine separate Pinnwand nötig ist. So verbindet die Trennwand Schallschutz, Sichtschutz und Ablagefläche in einem Element – und der Textilbezug ist zugleich das gestalterische Mittel, um Teamzonen farblich zu kennzeichnen.
Warum AS Büromöbel & Empfangstheken
- Kostenlose Fachberatung: Wir empfehlen Bauart, Höhe und Anzahl passend zu Ihrem Grundriss und Ihren Arbeitsplätzen
- Langlebige Ausführung: stabile Rahmen und strapazierfähige, bespannbare Textilbezüge für den Dauereinsatz
- Flexibel statt fest: freistehend oder als Tischaufsatz, jederzeit umstellbar bei wachsenden Teams
- Lieferung & Montage: bundesweite Lieferung, Montage der Halter und Aufstellung auf Wunsch
Häufige Fragen zu Akustiktrennwänden
Freistehend oder Tischaufsatz – was ist besser? +
Das hängt vom Ziel ab: Freistehende Stellwände gliedern ganze Zonen und schirmen Bereiche ab, Tischaufsätze schützen den einzelnen Arbeitsplatz gegen das Gegenüber. Oft ergänzen sich beide – Stellwände für die Raumaufteilung, Tischaufsätze am Doppelarbeitsplatz.
Welche Höhe sollte eine Trennwand haben? +
Niedrige Wände schaffen Sicht- und Schallschutz im Sitzen und erhalten die Offenheit, höhere Wände schirmen auch stehend ab und schlucken mehr Schall. Je mehr Ruhe gewünscht ist, desto höher; je mehr Offenheit erhalten bleiben soll, desto niedriger.
Kann ich die Trennwand als Pinnwand nutzen? +
In der Regel ja. Die textilbespannte Oberfläche vieler Modelle lässt sich mit Nadeln bestücken, sodass Notizen, Pläne oder Muster direkt am Platz Halt finden. Damit ersetzt die Trennwand zugleich eine separate Pinnwand.
Sie möchten offene Flächen in ruhigere Zonen gliedern? Fordern Sie jetzt Ihre kostenlose Fachberatung an – wir empfehlen Bauart, Höhe und Anzahl der Trennwände passend zu Ihrem Büro.