Gutes Bürolicht ist messbar
Ob eine Beleuchtung fürs Büro taugt, ist keine Geschmacksfrage, sondern lässt sich in Zahlen fassen. Zu dunkle Arbeitsplätze führen zu Ermüdung, zu viel Blendung reizt die Augen, die falsche Lichtfarbe drückt auf die Konzentration. Damit am Bildschirmarbeitsplatz gut und ermüdungsfrei gearbeitet werden kann, gibt es klare Anforderungen an Helligkeit, Blendfreiheit und Lichtfarbe – festgehalten unter anderem in der Arbeitsstättenrichtlinie. Diese Seite erklärt, worauf es dabei ankommt.
Hier geht es bewusst um die funktionale Seite: um die Kennwerte, die eine Bürobeleuchtung erfüllen muss, unabhängig davon, mit welcher Leuchte sie erreicht wird. Welche Bauform diese Werte am Arbeitsplatz umsetzt, lesen Sie anschließend bei den passenden Leuchtentypen. So können Sie zuerst festlegen, was Ihr Licht leisten soll, und danach die passende Leuchte auswählen.
Drei Kennwerte entscheiden
Gutes Arbeitsplatzlicht steht auf drei messbaren Größen: der Beleuchtungsstärke in Lux, die angibt, wie hell es auf der Arbeitsfläche ist; der Blendungsbegrenzung, ausgedrückt über den UGR-Wert; und der Lichtfarbe in Kelvin, die die Wirkung des Lichts bestimmt. Kommt eine der drei Größen zu kurz, leidet das Arbeiten – auch wenn der Raum auf den ersten Blick hell genug wirkt.
Beleuchtungsstärke: Wie viel Lux am Arbeitsplatz
Die Beleuchtungsstärke wird in Lux gemessen. Die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A3.4 nennt für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze 500 Lux als Mindestwert am Arbeitsplatz; für Aufgaben mit hohen Sehanforderungen wie technisches Zeichnen liegen die Werte höher. Wichtig ist, dass diese Helligkeit dort ankommt, wo tatsächlich gearbeitet wird, und nicht nur im Raummittel – Verkehrsflächen wie Flure dürfen deutlich dunkler sein. Erreicht wird der Wert am Arbeitsplatz meist durch das Zusammenspiel von flächigem Grundlicht und zusätzlichem Licht direkt am Platz.
Blendfreiheit: Der UGR-Wert bei Bildschirmarbeit
Blendung ist einer der häufigsten Gründe für müde Augen im Büro – ob direkt durch eine zu helle Leuchte im Sichtfeld oder indirekt als Spiegelung auf dem Bildschirm. Der UGR-Wert (Unified Glare Rating) beschreibt, wie stark eine Beleuchtung blendet; für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze gilt ein Wert von höchstens 19 als Richtschnur. Je niedriger der Wert, desto blendärmer das Licht. Blendfreie Leuchten lenken das Licht so, dass die Arbeitsfläche hell ist, ohne dass die Lichtquelle selbst oder ihre Spiegelung stört.
Lichtfarbe und Gleichmäßigkeit
Die Lichtfarbe wird in Kelvin angegeben. Neutralweißes Licht um 4.000 Kelvin gilt als geeignet für konzentrierte Büroarbeit, weil es wach und sachlich wirkt; wärmere Töne passen eher zu Empfang, Lounge und Pausenzonen. Neben Helligkeit und Farbe zählt die Gleichmäßigkeit: Starke Hell-Dunkel-Sprünge zwischen Arbeitsfläche und Umgebung zwingen die Augen zu ständiger Anpassung und ermüden. Ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeitsplatz- und Umgebungslicht ist deshalb Teil jeder guten Planung.
Von der Anforderung zur passenden Leuchte
Wenn feststeht, welche Helligkeit, Blendfreiheit und Lichtfarbe Ihr Arbeitsplatz braucht, folgt die Wahl der Leuchte, die diese Werte am Platz umsetzt. Für zusätzliches, frei platzierbares Licht ohne Installation eignen sich Stehlampen, für gezieltes Licht direkt auf der Arbeitsfläche Tischleuchten. Welche Bauform in Ihrem Fall die Anforderungen am besten erfüllt, klären wir gemeinsam in der Beratung – ausgehend von den Werten, die Ihr Arbeitsplatz erreichen soll.
Warum AS Büromöbel & Empfangstheken
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- Am Arbeitsschutz orientiert: Beleuchtung, die sich an den Anforderungen für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze orientiert
- Energieeffizient: moderne LED-Technik, die die geforderten Werte mit niedrigem Verbrauch erreicht
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Häufige Fragen zur Bürobeleuchtung am Arbeitsplatz
Wie viel Lux sind am Büroarbeitsplatz vorgeschrieben? +
Die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A3.4 nennt für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze 500 Lux als Mindestwert am Arbeitsplatz. Für Aufgaben mit höheren Sehanforderungen liegt der Wert darüber. Entscheidend ist, dass diese Helligkeit am Arbeitsplatz selbst erreicht wird, nicht nur im Raumdurchschnitt.
Was bedeutet der UGR-Wert? +
UGR steht für Unified Glare Rating und beschreibt, wie stark eine Beleuchtung blendet. Für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze gilt ein Wert von höchstens 19 als Richtschnur. Je niedriger der UGR-Wert, desto blendärmer und augenschonender ist das Licht.
Welche Lichtfarbe ist am Arbeitsplatz sinnvoll? +
Neutralweißes Licht um 4.000 Kelvin gilt als geeignet für konzentrierte Büroarbeit. Wärmere Lichtfarben wirken gemütlicher und passen eher zu Empfangs-, Lounge- und Pausenbereichen. Häufig ist eine je nach Zone abgestimmte Lösung am besten.
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